Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Potenzial und die Herausforderungen der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Übersetzung von EU-Texten zu untersuchen. Zentral ist die Frage, ob und wie KI-Technologien professionelle Übersetzer*innen in diesem Bereich wirklich unterstützen können, ohne dabei auf die Korrektheit und Zuverlässigkeit der übersetzten Texte zu verzichten ‒ was in mehrsprachigen institutionellen Kontexten wie dem der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung ist. Die Ergebnisse zeigen, dass KI zwar einerseits die Erstellung qualitativ hochwertiger Übersetzungen ermöglicht, andererseits jedoch verschiedene Risiken mit sich bringt, angefangen bei der mangelnden Transparenz der bereitgestellten Daten über mögliche Halluzinationen bis hin zur Reproduktion von Verzerrungen. Darüber hinaus wird analysiert, inwieweit die Anforderungen an juristische Präzision und terminologische Konsistenz bei EU-Dokumenten durch automatisierte Systeme gewahrt bleiben können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Zusammenspiel zwischen menschlicher Expertise und maschineller Unterstützung. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Verwendung von solchen Technologien in der Übersetzungsbranche und versucht, mehr Bewusstsein für die Eigenschaften und Folgen des Einsatzes dieser Instrumente zu schaffen. All dies zielt darauf ab, das Potenzial der KI optimal zu nutzen und mögliche negative Folgen zu vermeiden ‒ insbesondere in Situationen, in denen ein hohes Leistungsniveau erforderlich ist.
Übersetzung institutioneller EU-Texte mit künstlicher Intelligenz. Eine empirische Studie zum LLM-gestützten Post-Editing im Sprachpaar Deutsch-Italienisch
ROTTA, JESSICA
2025/2026
Abstract
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Potenzial und die Herausforderungen der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Übersetzung von EU-Texten zu untersuchen. Zentral ist die Frage, ob und wie KI-Technologien professionelle Übersetzer*innen in diesem Bereich wirklich unterstützen können, ohne dabei auf die Korrektheit und Zuverlässigkeit der übersetzten Texte zu verzichten ‒ was in mehrsprachigen institutionellen Kontexten wie dem der Europäischen Union von entscheidender Bedeutung ist. Die Ergebnisse zeigen, dass KI zwar einerseits die Erstellung qualitativ hochwertiger Übersetzungen ermöglicht, andererseits jedoch verschiedene Risiken mit sich bringt, angefangen bei der mangelnden Transparenz der bereitgestellten Daten über mögliche Halluzinationen bis hin zur Reproduktion von Verzerrungen. Darüber hinaus wird analysiert, inwieweit die Anforderungen an juristische Präzision und terminologische Konsistenz bei EU-Dokumenten durch automatisierte Systeme gewahrt bleiben können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Zusammenspiel zwischen menschlicher Expertise und maschineller Unterstützung. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Verwendung von solchen Technologien in der Übersetzungsbranche und versucht, mehr Bewusstsein für die Eigenschaften und Folgen des Einsatzes dieser Instrumente zu schaffen. All dies zielt darauf ab, das Potenzial der KI optimal zu nutzen und mögliche negative Folgen zu vermeiden ‒ insbesondere in Situationen, in denen ein hohes Leistungsniveau erforderlich ist.| File | Dimensione | Formato | |
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https://hdl.handle.net/20.500.12608/113222